Das Mission Afrika – Update
Sowas machen wir nicht alle Tage, in Egestorf. Deshalb haben wir erst einmal viel telefoniert, gefachsimpelt und geplant – das Ergebnis zeigen wir euch hier.
Cool-Down:
Wir rechnen zwar nicht mit 40 °C im Schatten, aber: Lieber gut gerüstet sein, als den Motor unterwegs langsam gar zu kochen. Deshalb bekam unser „Buckliger“ einen Alu‑Hochleistungs-Wasserkühler sowie zwei getrennt gesteuerte Elektrolüfter mit zusätzlichem Thermostaten. Wegen der zu erwartenden etwas rustikaleren Fahrbahnen verzichten wir erst auf das Standard‑Lüfterrad – der Abstand zum etwas tieferen Kühler ist schon im Stand sehr bedenklich. Nach reiflicher Überlegung allerdings, hat Jens eine etwas „überarbeitete“ Version wieder eingebaut. Jetzt ist er wirklich Safe!
Grip & Lift:
Wo wir gerade bei Buckel‑Pisten sind: Natürlich haben wir uns auch über die Gummis Gedanken gemacht. Wegen der vielen Kilometer auf „traditionellen“ Wegen haben wir uns für ein Profil entschieden, kombiniert mit einem leichten Lift‑Kit, etwas breiteren Felgen und Reifen, die mittleren Schotter und Asphalt gut abdecken – so sollte für die meisten Untergründe genügend Grip vorhanden sein. Unser Klassiker ist von Haus aus schon nicht als „Tiefstapler“ bekannt, aber die ~2,5cm mehr Höhe durch das Lift‑Kit plus die höheren Reifen machen schon was her.
Sicher stoppen:
Damit wir den PV544 auch wieder sicher zum Stehen bringen, wurde vorne auf innenbelüftete Scheibenbremsen umgerüstet. Ein ganz neues Bremsgefühl!
Safty down-under:
Falls der „Bucklige“ doch mal auf Abwege geraten sollte, haben wir einige Sicherheits‑Updates unter dem Fahrzeug verbaut: Ein massiver Unterfahrschutz, der von der Schürze aus bis einschließlich Getriebe schützt. Außerdem haben wir dem mittleren Schalldämpfer eine kleine Rampe angeschweißt, damit er nicht irgendwo hängenbleiben kann. Und wenn gar nichts mehr gehen sollte, hat er sehr massive Abschleppösen bekommen – hoffen wir mal, dass er die nicht brauchen wird.
Zeitgemäß statt „Zahn der Zeit“
Und dann ist da noch die elektrische Anlage … der Zahn der Zeit. Unser PV freut sich nun über eine zeitgemäße Beleuchtung mit H4 und LED, eine elektronische Zündanlage inkl. neuer Hochleistungs‑Zündspule sowie ein neues Zündschloss – ja, das „Panzermodel“ ist Geschichte. Zusätzlich haben wir USB‑Ladeanschlüsse im Handschuhfach und im Motorraum nachgerüstet. Im Motorraum? Na klar: Aktuelle Arbeitsleuchten sind Akku‑Leuchten und ein Ladeanschluss während der Arbeit ist definitiv kein Nachteil.
Redundanz:
Zusätzlich haben wir eine elektrische Benzinpumpe als Backup verbaut. Falls die mechanische mal ausfallen sollte, muss nur eine Sicherung gesteckt werden – und weiter geht’s.
Einsatz-Equipment:
Ein Tribut an den kommenden Einsatz sind der neue Feuerlöscher und der Tripmaster von Brantz (den kann man später auch wieder zurückbauen, ohne dass großartige Spuren bleiben). Ebenso wie die zahlreichen Zurrösen zur sicheren Befestigung des Transportguts – sowohl auf der Rücksitzbank als auch im Kofferraum. Denn neben persönlichen Dingen für mehrere Personen kommen auch Ersatzteile, Werkzeuge und Betriebsflüssigkeiten in und auf das Auto.
Kleinanzeigen-Fund:
Bei den Kleinanzeigen haben wir übrigens diesen wunderbar kompakten Dachgepäckträger gefunden. Grüße gehen raus nach Engensen!
Scrollt durch die Galerie und begleitet das Projekt – vom Kühl-Upgrade bis zu den Details, die auf langen Etappen den Unterschied machen.
Wenn ihr Fragen zu einzelnen Umbauten habt, schreibt uns gern an.










