Mission Afrika – The Next Chapter
Wir haben bereits erzählt, wie dieser klassische Volvo PV544, für sein wohl größtes Abenteuer in unserer Werkstatt in Egestorf fit gemacht wurde.
Ab heute erzählen wir, wie sich unser „Buckliger“ auf der Oldtimer-Rallye schlägt. Ob er seekrank geworden ist und wie er den Wetterwechsel von Schnee zum Sonnenschein verkraftet hat. Welche kleinen und großen Pannen dem Team widerfahren sind und welche schöne Momente sie erleben durfte.
Ob die drei es zusammen ins Ziel schaffen?
Folgt uns auf dieser Erlebnistour.
Mission Afrika – Die Reise ins Abenteuer
Nach einigen Wochen, per Containerschiff über das Meer schippernd erreichte unser „Bucklige“ Mitte April Südafrika. Das Team, Kitty und Tim, traf einige Tagen vor dem Start in Kapstadt ein. Sie nutzten die Zeit zur Akklimatisation und drehten erste Runden mit dem alten PV544.
Der erste Test
Die Einstellfahrten in Deutschland, im Februarschnee hatte er gut gemeistert. Kapstadts Wetter stellte den „Buckligen“ jedoch vor neue Herausforderungen.
Bei den Erkundungsfahrten durch die wunderschöne Gegend mussten Kitty und Tim dem Vergaser mit viel Geduld und liebevollem Zuspruch davon überzeugen sich den veränderten Luft- und Wetterbedingungen anpassen zu lassen. Doch letztlich wurde der Leerlauf stabilisiert.
Test bestanden.
Letzte Instruktionen
Bei einer Abendveranstaltung hieß der Veranstalter alle Teilnehmer willkommen und brachte sie auf den neuesten Stand. Unteranderem wurde wegen diverser Probleme in Botswana die Strecke aus Sicherheitsgründen abgeändert. Nun liegen 8.135 km vor dem internationalen Teilnehmerfeld. Eine Mammutaufgabe für Mensch und Maschine.
Apropos Maschine. Ein Blick in die Tiefgarage offenbarte ein illustres Fahrzeugfeld: Bentley, Porsches, Volvos, Range Rover…
Die Rallye beginnt
Start war am 4. Mai um 8:00 Uhr. Vom Mount Nelson in Kapstadt ging es bei leichtem Regen auf die erste 250-km-Etappe. Erst zum „Kap der guten Hoffnung“ und zurück, dann über die N2 und die R231 bzw. R45 nach Franschhoek. Nach sieben Stunden Reizüberflutung erreichen die Teams das Ziel. Zeit für ein wenig Erholung und Ruhe vor den nächsten 7.880 km.
Und der „Bucklige“?
Als hätte er nie etwas anderes gemacht, als durch den Straßendschungel von Kapstadt und die atemberaubende Natur von Südafrika zu fahren.
Tag 2. von Franschhoek zur ältesten Bergbaustadt in Südafrika, Okiep.
Ungewollter längerer Stopp für den PV544 in Bitterfontein – Nach einer langen Etappe am Tag 2 und ca. 180 km vor dem Ziel. Ergebnis eines ungünstigen Aufsetzers mit der Auspuffanlage – Riss am Krümmer trotz der kleinen Anpassungen die wir vorgenommen hatten. Dank der engagierten Menschen vor Ort konnte die Etappe trotzdem, wenn auch mir ein paar Stunden Verspätung beendet werden. Ohne großes Getöse! Durch die zum Teil unbefestigten Streckenteile haben sich leider auch die Kohlen der Lichtmaschine verabschiedet. Auch das Problem wurde gelöst, Ersatz kommt in 3 Tagen auf der Tour. Unglaublich!
In Namibia erwartet uns dann ein ganz anderes Streckenprofil. Die Straßen sind eher befestigte Pisten und fordern alle Teilnehmer. Sowohl Mensch als auch Maschine. Doch unser PV544 hält durch!
Tag 3. Von Okiep nach Gondwana in Namibia.
Tag 4. Wir lassen Gondwana hinter uns und entdecken Namibia.
In Namibia erwartet uns dann ein ganz anderes Streckenprofil. Die Straßen sind eher befestigte Pisten und fordern alle Teilnehmer. Sowohl Mensch als auch Maschine. Doch unser PV544 hält durch!
Tag 5. „Ein Halter vom Dachgepäckträger ist abgefallen.“
War die Nachricht, die uns ereilte. Zusammen mit dem Bild. Etwas irritiert fragten wir zurück: Und was mit dem Rad?
Wieso? …
Leider hat der PV544 die 370km Feldweg nicht überstanden, Vorne rechts ist die Aufnahme gebrochen.
Schade, aber die Reise geht für Kitty und Tim weiter.
Der „Bucklige“ wird jetzt zum Hafen gebracht und warten dort auf seine Heimreise.
Erholungstag.
Ein Tag zur Erholung und mal nicht hinterm Steuer sitzend.
Zeit also für einen neuen Plan.
Nach vielen Gedanken, auch über das Aufgeben stand am Abend der neue Plan.
Tom fährt weiter als Beifahrer auf einem Vorkriegs-Bentley und Kitty ist Beifahrer auf einem Toyota Land Cruiser.
Das frühe Ende einer Rallye
Leider viel zu früh ist der ‘Bucklige‘ schon im Hafen von Durban und wartet auf seine Heimreise, allerdings in guter Gesellschaft.
Die Rallye führt die Teilnehmer durch Zambia nach Simbabwe
Unterschiedlichste Fahrbahnen setzen der Fahrzeugen und den Teams zu, aber die Stimmung ist toll.





































